Additive Farbmischung
Ist die Farbmischung der Farben Rot, Grün und Blau (RGB), der sogenannten Farblichtmischung. Ausgang der additiven Farbmischung ist die völlige Lichtlosigkeit = Schwarz. Werden alle Farben mit gleicher Intensität überlagert, entsteht Weiß. Beispiele: Monitor, Farbfernsehen.
Administrator
Systemverwalter in einem Computer-Netzwerk. Er hat uneingeschränkte Zugriffsrechte und ist für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig.
Animation
Serie von Einzelbildern, die in schneller Abfolge präsentiert beim Betrachter den Eindruck einer Bewegung erwecken.
Anschnitt
Text- oder Bildteile, die über den Rand einer Seite hinausragen. Vorsichtshalber wird bei einem Druck immer ein paar Millimeter Anschnitt mit angerechnet, um sogenannte Blitzer beim späteren schneiden an das Endformat zu vermeiden.
Apple
1976 von Steve Jobs und Steve Wozniak gegründete amerikanische Computerfirma.
Advertorials
Bezeichnung für redaktionelle Artikel, die Werbebotschaften enthalten. Eine Werbeform, in der eine Anzeige wie ein redaktioneller Artikel einer Zeitung aufgemacht ist. Advertorials sind in Österreich kennzeichnungspflichtig (Promotion, bezahlte Anzeige, dgl.)
Banner
Werbefläche auf einer Website, auch Fahne mit Werbeaufdruck.
Barock-Antiqua
Schriftgruppe. Erkennungsmerkmale: klarer Strichstärkekontrast zwischen senkrechten und waagerechten Linien, und Serifen, das sind kleine Abschlussstriche bei Schrifttypen. Die beliebte Times New Roman gehört zu dieser Schriftgruppe.
Bedruckstoff
Ist der Oberbegriff für alle Materialien, die bedruckt werden können, wie zum Beispiel Papier, Karton, Pappe, aber auch Textilien, Folien, Glas etc.
Below-the-line
Unter der Linie; gemeint ist unter der Wasseroberfläche, steht für Marketing-Maßnahmen, die im Gegensatz zu Plakaten oder TV-Spots (above-the-line) nur bestimmte Zielgruppen ansprechen, z.B. Direct Marketing oder Sponsoring.
Bilddatenbank
Datenverzeichnis über Bilddaten.
Bitmap
Im Grafikprogram Photoshop ist ein Bitmap eine Bilddatei, die nur aus schwarzen oder weißen Pixeln besteht. Jedes Pixel wird mit einem Bit gespeichert und kann deshalb nur einen von zwei Zuständen annehmen, also Schwarz oder Weiß. Im Windows-Bereich wird mit Bitmap fälschlicherweise eine Graustufen- oder Farbbilddatei bezeichnet, in der jedem Pixel eine Helligkeit (Farbe) zugewiesen werden kann.
Blindtext
Sinnfreier Text zur Simulation des eigentlichen Textes für die Gestaltung, ohne dass der eigentliche Text schon vorhanden ist bzw. fertig korrigiert wurde.
Blitzer
Sind ungewollte, sehr kleine weiße Kanten. Diese entstehen, wenn zwei Farben nicht passergenau gedruckt werden.
Bold
Engl. für fett. Mit „bold“ wird der halbfette Schriftschnitt bezeichnet.
Briefing
Der Auftraggeber/Kunde fasst die Ziele, die er mit seinen Kommunikationsmaßnahmen erreichen will, kurz schriftlich zusammen. Je konkreter das Briefing, desto leichter ist es für die Agentur, ein maßgeschneidertes Kommunikationskonzept für den Kunden zu erarbeiten.
Browser
ist eine Software zur Betrachtung von Webseiten. Engl. to browse - umblättern, schmökern. Weit verbreitet sind der MS Internet Explorer, Safari- und der Open Source Firefox-Browser. Seit kurzem hat auch der Internetriese Google einen eigenen Browser, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
CD-Rom
Speichermedium auf der Basis einer Kunststoffscheibe, die sich dreht und durch Laserlicht abgetastet wird.
Clipart
Fertige Bilder bzw. Illustrationen, die in ein Layout eingebaut werden können.
Clipping
Zeitungsausschnitt, den eine spezielle Firma (= Clipping Service) für seine Kunden erfasst. Beauftragt wird, dass alle Pressemeldungen, die den Begriff X (z.B. Firmenname, Produktname) enthalten, vom Ausschnittdienst zu sammeln sind. Die Clippings werden in einer Clipping-Mappe für den Kunden gesammelt und geben Aufschluss über dessen Präsenz in den Printmedien.
CMYK
Subtraktives Farbmodell, bestehend aus den Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Key (Schwarz). Aus diesen Grundfarben ist der herkömmliche Vierfarbdruck (Offsetdruck) aufgebaut. CMY sind die primären Farben im subtraktiven Farbmodell. Key, engl. Schlüssel, wird nur zum Kontrast bzw. für das totale Schwarz zusätzlich eingesetzt.
Condensed
Engl. Zusatz bei Schriftnamen. Er bezeichnet einen geschmälerten Schriftschnitt.
Cookies
Informationen über Benutzergewohnheiten, die während des Surfens mit dem Internet-Browser auf dem Rechner abgelegt werden und vom Web-Server abgerufen werden können. Anhand dieser "Kekse" in Form kleiner Textdateien kann der Websitebetreiber dem Besucher persönliche Inhalte darstellen. Cookies werden häufig beim Online-Shopping für das Zwischenspeichern des virtuellen Warenkorbs verwendet. Auch Adserver zur Auslieferung von Online-Werbung, Partnernetzwerke und Betreiber von Foren bedienen sich häufig der Cookies.
Copyright
Vermerk, das den Inhaber der Urheber-Schutzrechte bezeichnet.
Corel Draw
Umfangreiches Layout Programm
Corporate Identity (CI)
Das ganzheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens (Unternehmenspersönlichkeit), das nach innen und außen durch einheitliches Erscheinungsbild und stimmiges Handeln vermittelt wird. Erzielt wird es durch einen abgestimmten Kommunikations-Mix.
Corporate Design (CD)
Das optische Erscheinungsbild nach einheitlichen grafischen Regeln, das den
Wiedererkennungswert steigern soll. Das CD ist Teil der CI und spiegelt die Firmenphilosophie optisch wider, u.a. in Logo, Briefpapier, Folder, Plakaten.
Database Marketing
Computergestützte Datenbank-Systeme, die umfangreiche Informationen über Zielgruppen verwalten; dienen als Basis für eine persönliche Ansprache jeder Zielperson.
Desktop Publishing
Abk. DTP, (deutsch: Veröffentlichung vom Schreibtisch aus). In den achtziger Jahren entstand, unter Umgehung der traditionellen Druckvorstufe und der Verbreitung der ersten Personalcomputer, die Möglichkeit, kostengünstig vom Rechner aus gestaltete Drucksachen zu veröffentlichen. DTP gestaltete die konventionelle Druckvorstufe völlig um.
Digitaldruck
bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt vom Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform erstellt werden muss.
Direct Marketing
Kunden werden direkt von dem Unternehmen angesprochen. Die schriftliche Form ist z.B. das Versenden von Massenbriefen mit persönlicher Anrede. Für telefonisches Direct Marketing werden oft Callcenter eingesetzt.
Direct Mailing
Personalisierte Aussendung von Werbemitteln an Adressaten, die zuvor nach bestimmten Kriterien wie Alter, Einkommen, Beruf, dgl. selektiert wurden.
EPS
Encapsulated PostScript. Professionelles Ausgabeformat für Daten, die belichtet (gedruckt) werden sollen. Es kann neben Pixelobjekten auch verlustfreie Vektorgrafiken enthalten.
Etat
Jene Geldmittel, die ein Unternehmen einer Agentur für Konzeption, Planung und Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen zur Verfügung stellt.
Excel
Tabellenkalkulationsprogramm von Microsoft.
Eye Catcher
Deutsch: Blickfang. Elemente bildlicher und sprachlicher/typografischer Art, die die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Werbebotschaft lenken sollen.
Falzen
Manuelles oder maschinelles Umknicken von Papierbögen.
Farbprofil
Datei, die die möglichen darstellbaren Farben eines Gerätes enthält und somit farblich charakterisiert. Das Farbprofil wird benötigt, um die darstellbaren Farben eines bestimmten Gerätes auf einem anderen zu simulieren. Dies ist erforderlich, da jedes Gerät Farben anders darstellt.
Farbtiefe
Umfang möglicher Tonwertabstufungen eines Bildes oder Gerätes (Scanner, Digitalkamera). Wird in Bit abgegeben, Standart ist 8-bit.
Flachbettscanner
Dient dazu, Vorlagen und Bilder zu digitalisieren. Die Vorlage wird mit der Zeichnung nach unten auf eine Glasscheibe gelegt und eine auf einem Schlitten befindliche Lichtquelle tastet die Vorlage ab.
Fließtext
Begriff für fortlaufenden Text, in der Regel Hauptmenge des Textes eines Printproduktes.
Flyer
Engl. Bezeichnung für ein Flugblatt. Ein Flyer ist ein kleines Prospekt oder ein Handzettel.
Font
Engl. Begriff für eine Schriftdatei.
Frequently Asked Questions (FAQ)
Häufig gestellte Fragen zu einer Website. Meist ein eigener Menüpunkt.
Fußnoten
Erläuternder Text bzw. Anmerkung in einem kleineren Schriftgrad als die Grundschrift im Fuß einer Seite.
GIF
Graphics Interchange Format. Ein Grafikformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 verschiedene Farben pro Kanal). Neben JPEG das im Internet am häufigsten verwendete Bildformat.
Giveaway
Ein kleiner Präsentartikel, der als Zugmittel für eine Werbekampagne eingesetzt wird (z.B. Kulis, Feuerzeuge, Schlüsselanhänger, etc.)
Grauwert
In der Typografie der Gesamteindruck eines Textes im Betrachtungsabstand von min. 30 cm. Ein größerer Zeilenabstand hellt die Schrift auf, geringere Laufweite lässt sie dunkler erscheinen, zu große Wortzwischenstände (Löcher) ergeben eine ungleichmäßige Grauwirkung.
Grundfarben
Primärfarben, aus denen sich andere Farben mischen lassen. Bei additiver Farbmischung sind das Blau, Grün und Rot (RGB), bei subtraktiver Farbmischung Cyan, Magenta und Yellow.(CMYK)
Hard Selling
Aggressives Verkaufen.
Headline
Auffällige Überschrift (groß, fett), die als Schlagzeile bzw. Blickfang dient.
Helvetica
Serifenlose Antiqua von Max Miedinger. Eine sehr beliebte und zeitlose Schrift – außerdem die Hausschrift von marcellini.
Hit
Erfolgreicher Webzugriff auf ein bestimmtes Dokument, z.B. bei Suchvorgängen.
Hochdruck
Der Hochdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die druckenden Stellen der Druckform höher liegen als die nichtdruckenden Stellen. Die Hochdruckformen bestehen heute aus geätzten oder gravierten Kunststoffplatten und nicht mehr, wie früher üblich, aus beweglichen Bleilettern oder aus zu Zeilen gegossenen Bleibuchstaben. Mit Farbwalzen wird Farbe auf die Druckstellen der Druckform aufgetragen. Unter Druck überträgt sich die Druckfarbe dann auf den Bedruckstoff (Papier z.B.). Das Hochdruckverfahren funktioniert im Prinzip wie ein Stempel.
Hochformat
Papierformat, bei dem die horizontale Kante kürzer ist als die vertikale.
HTML
HTML (Hypertext Markup Language) ist die wichtigste Programmiersprache für die Darstellung von Internetseiten mit einem Browserprogramm.
Icon
Kleines Symbolbild auf einer Website, das eine bestimmte Funktion symbolisieren soll, z.B. einen Ordner oder ein Programm.
Illustration
Meist zeichnerische Darstellung, welche den Zweck hat, mittels bildlicher Darstellung dem Betrachter eine Erklärung näher zu bringen. Man findet sie oft in Büchern, Comics oder Zeitschriften.
InDesign
Weit verbreitetes Layoutprogramm von Adobe.
Incentive
Leistungsanreiz zur Motivation von Mitarbeitern, Partnern oder Kunden. Ein Incentive kann materieller oder ideeller Natur sein.
Impressum
Vorgeschriebene Auflistung der Verantwortlichen für Druck und Inhalt von Druckwerken oder Internetseiten.
Infotainment
Infotainment ist die Verbindung von Information und Entertainment. Infotainment versteht sich als moderne Art, Informationen unterhaltsam zu vermitteln.
Java
Plattformunabhängige, objektorientierte Programmiersprache, in der viele sogenannte Applets programmiert sind, die von modernen Web-Browsern dargestellt werden können. Typische Beispiele für solche Applets sind Laufschriften, Uhren oder interaktive Spiele.
JPEG
Abkürzung für Joint Photographic Experts Group (JPEG). Sie wurde 1986 gegründet und entwickelte ein Verfahren zur verlustbehafteten Kompression von Digitalbildern. Der Kompressionsgrad und damit der Bilddatenverlust kann stufenweise gesteuert werden.
Junk Mail
Werblich aufgemachte Direktaussendungen, die nicht besonders ansprechend gestaltet sind.
Kalibrierung
Allgemeine Bezeichnung für das Einstellen des IST-Werstes eines Werkzeuges, Messmittels, Bildschirms oder sonstigen Gerätes auf seine Sollwerte. Ein Monitor wird zum Beispiel auf einen bestimmten Farb- und Helligkeitswert kalibriert, um ein möglichst ähnliches Bild des Printproduktes zu bekommen.
Kapitälchen
sind Großbuchstaben, deren Höhe der Normalhöhe der Kleinbuchstaben entspricht.
Kartonagen
Verpackungen aus Karton und Pappe.
Key Visual
Engl., Schlüsselbild; prägender bildlicher Eindruck einer Werbebotschaft.
Kontakt
Aus der Mediaforschung; der tatsächliche Kontakt, den eine Person mit einer Anzeige, einem Spot oder einem Medium (TV, Print) hat. Klassische Werbung Umfasst ursprünglich Werbung in den Medien Radio, TV, Print, Kino und auf Plakaten.
Kontrast
Als Kontrast bezeichnet man den Gegensatz zwischen den hellsten und dunkelsten Stellen eines Bildes.
Kopfzeile
Separat stehende Zeile (oder auch mehrere Zeilen) auf einem Dokument. Steht über dem eigentlichen Inhalt der Seite und wird auch als lebender Kolumnentitel benutzt.
Korrekturzeichen
Nach DIN 16511 genormte Zeichen zum Anstreichen möglicher Fehler auf dem Korrekturabzug.
Laminieren
Kaschieren/Einschweißen eines Druckproduktes mit Kunststofffolien.
Laufweite
Die Laufweite beschreibt die Buchstabenzwischenräume in einem Wort. In Satz-, Textverarbeitungs- und Layoutprogrammen kann die Normallaufweite verändert werden.
Launch
Einführung eines Produktes am Markt nach der Entwicklungsphase.
Layout
Gestaltung einer Seite. Das Layout legt Schriften und die Aufteilung von Texten, Bildern und Grafiken auf einer Seite fest.
Leporello
Falttechnik für Prospekte, bei der aneinanderhängende Seiten im Zickzack gefaltet werden.
Logo
Umgangssprachliche Bezeichnung für Firmenzeichen. Dem Wortsinn nach (logos = Wort) ist ein Logo nur ein Zeichen, das aus Buchstaben besteht.
Linux
Freies, nichtkommerzielles Open-Source-Betriebssystem.
Mediaplanung
Auswahl einer Kombination von Werbeträgern (Radio, TV, Print, dgl.) um mit dem verfügbaren Budget (Etat) die bestmögliche Werbewirkung zu erzielen.
Moire-Effekt
Unerwünschtes, störendes Muster bei der Überlagerung in gerasterten (mehrfarbigen) Bildern. Ein Moiré kann entstehen durch: Ungünstige Rasterwinkelung. Scannen bereits gerasterter Vorlagen (d.h. schon einmal gedruckte Bilder). Drucken von Strukturmotiven (auch Scannen von Oberflächenstrukturen), wie etwa Stoffen, dem sogenannten Objektmoiré.
Nettoreichweite
Anzahl der Personen einer Zielgruppe, die von einem Werbeträger mindestens einmal erreicht wird.
Normlicht
Bezeichnung für ein genormtes, tageslichtähnliches Kunstlicht, wie es z.B. in Druckereien zur Farbbeurteilung verwendet wird. Es wird durch spezielle Leuchtstoffröhren erzeugt, deren Spektrum auf durchschnittliches Tageslicht abgestimmt ist. Normale Leuchtstoffröhren und Glühlampen sind zur Farbbeurteilung nicht geeignet.
Offsetdruck
Erfunden um 1905 von den Amerikanern W. Rubel und C. Hermann, basierend auf dem Flachdruckverfahren. Der Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren, d.h. die Druckplatte druckt nicht direkt auf das Papier, sondern auf ein Gummituch, welches die Farbe an den Bedruckstoff weitergibt.
On Air
Jene Werbung, die im Moment gesendet wird/in den Medien läuft („Die Kampagne ist on air“).
Pantone
International weit verbreitetes Farbordnungssystem mit vordefinierten Sonderfarben. Neben „normalen“ Farben gibt es auch Neon-, Metallic- und Pastellfarben.
Papier
Erzeugnis aus Pflanzenfasern (Zellstoff und Holzstoff), die in wässriger Suspension miteinander verfilzen und unter Mischung mit anderen Zusatzstoffen zu einer flächigen Form verarbeitet werden. Papier kann standardmäßig ein Flächengewicht von 70 bis 150 g/m2 aufweisen, darüber spricht man von Karton und Pappe.
PDF
Das Portable Document Format, 1993 von Adobe entwickelt, ermöglicht rechner- und programmübergreifenden Datenaustausch. PDF ist eine Weiterentwicklung von PostScript. Das Format hat den Vorteil, dass bereits eine Voransicht integriert ist und somit als WYSIWYG-Datei („What you see is what you get“) vorliegt. Die Dateigröße einer PDF-Datei beträgt durch verschiedene Komprimierungsmöglichkeiten einen Bruchteil der Größe einer PostScript-Datei.
Print
Umfasst alle gedruckten Medien/Werbemittel (Anzeigen)
P.O.S.
Engl., Abkürzung für Point of Sale; Handelsplatz, Ort an dem ein Produkt/eine Dienstleistung angeboten und verkauft wird (Supermarkt, Boutique, Friseur, etc.). Positionierung Schaffung und Herausstellung von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt/eine Dienstleistung klar von anderen abhebt.
Quellcode
Unter dem Quellcode (engl. source code), auch Quelltext oder Programmcode genannt, versteht man in der Informatik den für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms.
QuarkXPress
In der Druck- und Medienvorstufe stark verbreitetes Programm für Satz- und Layoutaufgaben.
Raster
Um ein Bild im Offsetdruck darzustellen, muss es in 4 Farbauszüge (CMYK) aufgeteilt werden. Die 4 Auszüge werden in Punkten (Raster) dargestellt und in unterschiedlichen Winkeln übereinander gedruckt. Beim fertigen Printprodukt ergibt sich später beim Betrachten ein mehrfarbiger Druck.
Reichweite
Anteil der Gesamtbevölkerung oder Anteil einer Zielgruppe, die von einem Medium erreicht wird. Response Engl., Rücklauf; Antworten und Reaktionen der Zielgruppe aufgrund von Werbemaßnahmen.
Retusche
Bezeichnung für die Veränderung von Bilddaten, z.B. um Fehler oder störende Elemente zu entfernen bzw. gewünschte hinzuzufügen.
Satzspiegel
Als Satzspiegel bezeichnet man die vorgesehene Fläche einer Seite für Texte und Abbildungen. Zum Satzspiegel gehören die Spalten/Kolumnen, Grafiken, Abbildungen und der lebende Kolumnentitel.
Scribble
Erster Entwurf mit einer skizzenhaften Zeichnung (Schmierskizze, Ideenskizze), durch die eine Gestaltungsidee schnell visualisiert werden kann.
Serifen
Kleine An- und Endstriche oder Begrenzungen an den Grundstrichen von Antiquaschriften.
Siebdruck
Ein Durchdruckverfahren, bei dem die Farbe mit einem Rakel durch ein Sieb auf den Bedruckstoff gedrückt wird. Dabei sind die druckenden Stellen farbdurchlässig, die nichtdruckenden Stellen farbundurchlässig.
Softproof
Begutachtung von Dokumenten an einem kalibrierten Bildschirm. So kann ohne Probedruck oder Proof das zu erwartende Ergebnis des Auflagendrucks gezeigt werden.
Sonderfarben
Meist HKS- oder Pantone-Farben, die sich nicht aus vier Farben zusammensetzen, sondern fertig gemischt sind. Daher sind sie nicht an die Begrenzung des CMYK-Farbraumes gebunden und es sind mehr brillantere Töne möglich.
Sponsoring
Ein Unternehmen stellt Bar- und/oder Sachmittel für Personen oder Organisationen zur Verfügung und demonstriert damit sein Engagement. Im Gegenzug erfolgt die Nennung (Logo) des Sponsors im Umfeld und auf den Werbemitteln der Organisation.
Target Group
Engl., Zielgruppe; Jene Personengruppe, die für das Unternehmen z.B. als Käufer relevant ist.
Testimonial
Werbeform, bei der mit Hilfe von Aussagen zufriedener Kunden oder Prominenter die Glaubwürdigkeit der Werbebotschaft erhöht wird.
Thumbnail
Engl. „Daumennagel“. Sehr niedrig aufgelöstes Vorschaubild in der Größe eines Daumennagels, über das sich ein Bild im Vorschau-Modus aufrufen lässt.
TIFF
Tag Image File Format. Ist ein beliebtes Pixelformat und wird von nahezu allen Systemen unterstützt. TIFF ist, neben PDF und EPS, ein wichtiges Format zum Austausch von Daten in der Druckvorstufe in Verlagen und Druckereien, weil es verlustfrei arbeitet. Im Internet wird das TIF-Format genutzt, um Anwendern, wie z. B. Verlagen, hochaufgelöste Bilder in druckfähiger, verlustfreier Qualität zur Verfügung zu stellen. Dabei wird in Kauf genommen, dass diese Dateien ein Mehrfaches der Größe eines verlustbehaftet komprimierten JPEG-Bildes haben. TIFF wurde als Standard für Bilder mit hoher Qualität etabliert.
Tracing
Auch Vektorisieren genannt; Verfahren, bei dem Pixel-Grafiken in eine Vektorgrafik umgewandelt werden.
Typografie
Gestaltung mit Schrift
Typometer
Als Typometer oder Typomaß bezeichnet man einen typografischen Maßstab aus transparentem Kunststoff von etwa 10,5 Zentimeter Breite und 32 Zentimeter Länge. Er dient zum Messen und zur Textumfangsberechnung durch Umrechnung von Schriftgrößen von – mittlerweile weniger gebräuchlichen – typografischen Punkt (Didot-Punkt) in das metrische System und umgekehrt.
U.S.P.
Engl., Unique Selling Proposition; einzigartiges Verkaufsargument bzw. Merkmal. Es zeichnet ein Produkt gegenüber anderen durch besondere Machart, Inhalt oder Aufmachung aus.
Versalien
Fachausdruck für die Großbuchstaben einer Schrift.
Vektorgrafik
Frei skalierbare, verlustfreie Grafiken, die sich durch mathematische Formeln beschreiben. In der Werbung werden sie oft bei Logos verwendet.
Verlauf (Grafik)
Kontinuierliche Veränderung eines Ton- oder Farbwerts.
Visitenkarte
Die gängige Visitenkarte ist ein Papierkärtchen und hat eine Größe von ca. 85 mm x 55 mm. Ihr Gewicht variiert in der Regel zwischen 200 und 300 g/qm, um stabil genug zu sein. Die Visitenkarte ist oft der erste Eindruck von einem Unternehmen und sollte entsprechend repräsentativ sein.
Wasserzeichen
Bei Papierdurchsicht erkennbares Zeichen/Signet. Wird gerne bei wichtigen und edlen Dokumenten oder sonstigen Papierprodukten benutzt.
Webdesign
Gestaltung von professionellen Webseiten mit Text und Grafikelementen.
Werbemittel
Gestaltete, wahrnehmbare Übermittler der Werbebotschaft: TV-Spot, Radiospot, Anzeige, Plakat, Flugblatt, etc.
Werbeträger
Medium für die Werbebotschaft: Print, Funk, Fernsehen, Kino, Plakattafeln, etc.
Wording
Steht für Sprachgebrauch, Wortgebrauch. Soll der Unternehmenspersönlichkeit entsprechen und typisch für das Produkt sein.
XML
Plattformunabhängige Beschreibungssprache (Extensible Markup Language).
youtube.com
Populäres Videoportal im Internet, auf dem Video-Dateien von jedermann hochgeladen, bewertet und kommentiert werden können.
Zielgruppe
Jene Personen, die mit den Kommunikationsmaßnahmen angesprochen werden sollen. Die Zielgruppe wird meist nach bestimmten Merkmalen (soziodemografisch, soziopsychologisch) definiert.
Zip-Format
Methode, große Datenmengen zu komprimieren und via Internet zu versenden.
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